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Raiffeisen-Bürger-Energie-Genossenschaft (RBEG) Bliesgau blickt auf erfolgreiches Jahr 2020 zurück

 

Zur Generalversammlung hatte die Raiffeisen-Bürger-Energie-Genossenschaft an den Wombacher Weiher eingeladen, wo Vorstand und Aufsichtsrat den Genossen Rechenschaft über das Geschäftsjahr 2020 ablegten. In seinem Bericht ging Günter Walle auf die erfolgreiche Installation von vier neuen Photovoltaikanlagen in Seelbach, Bexbach, Ensheim und Wolfersheim ein. Allein durch diese vier neuen Anlagen werden jährlich 83 tausend Kilowattstunden Strom erzeugt, soviel wie 20 Haushalte im Jahr durchschnittlich verbrauchen. Damit werden allein 55 Tonnen CO2 jährlich eingespart, „einfach indem Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird, Energie die im Überfluss vorhanden ist“, wie Walle betonte.

In den acht Jahren ihres Bestehens hat die RBEG-Bliesgau insgesamt zehn Photovoltaikprojekte erfolgreich umgesetzt mit einer Jahresproduktion von 250.000 Kilowattstunden, was eine CO2-Einsparung von 150 Tonnen ergibt. Im Anschluss daran ging Vorstandsmitglied Joachim Götz auf geplante Projekte ein, darunter eine Photovoltaikanlage mit dreitausend KW Leistung und eine Windkraftanlage mit sechstausend KW maximaler Leistung. Beide Projekte befinden sich in einer frühen Planungsphase und hoffen auf einen günstigen Bescheid durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz. „Wenn das Saarland schon wenige Flächen für die Nutzung regenerativer Energien ausweist, ist es umso wichtiger, diese wenigen Flächen auch zu nutzen“, so Götz.

Die Kassenprüfer bescheinigten dem Vorstand eine transparente Kassenführung, ohne Beanstandung und beantragten die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates, die einstimmig erfolgte. Der erzielte Gewinn soll zu einem Teil in Rücklagen fließen und zu einem weiteren Teil ausgeschüttet werden, so dass jeder Genosse für seine Einlagen 3,5% Rendite erwarten kann. Die Mitgliederentwicklung zeige ein organisches Wachstum, weitere Genossen können noch aufgenommen werden, wobei man sich schon mit einhundert Euro an neuen Projekten beteiligen könne, führte Götz weiter aus. Dabei stellte er klar, dass es für die Nutzung regenerativer Energien keine Subventionierung gebe. Die Genossenschaft erzeuge in neuen Anlagen Strom, den sie für unter acht Cent verkaufe. Die Differenz von 22 Cent auf den Strompreis, der aktuell bei etwa 30 Cent liege, würden andere einstreichen.