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Photovoltaikanlage in der Westpfalz in Betreib genommen

Die Raiffeisen Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau eG hat Anfang Mai ihre 5. Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 30 kWp in Schmitshausen in der Westpfalz in Betrieb genommen. Damit sind derzeit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt ca. 130 kWp in Betrieb, die von den Mitgliedern der Genossenschaft finanziert wurden. Die Anlage aus monokristallinen Photovoltaikmodulen wurde auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Schmitshausen errichtet. Die Photovoltaikmodule der neuesten Generation verfügen über einen hohen Wirkungsgrad und können an dem Standort pro Jahr ca. 30.000 Kilowattstunden sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Strom erzeugen. Damit werden der Umwelt pro Jahr etwa 18.000 kg Kohlendioxid erspart, die bei der Kohlestromproduktion freigesetzt würden. Darüber hinaus werden weitere Giftstoffe wie z.B. Quecksilber, Stickoxide und Schwefeldioxid vermieden, die sonst bei der Kohlestromproduktion in die Umwelt gelangen würden.

Photovoltaikanlage auf der Bio-Imkerei Wenzel in Blieskastel-Seelbach

 

Die Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau eG hat im April 2016 eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 29 Kilowatt auf dem Dach des neu errichteten Gebäudes der Bio-Imkerei Wenzel (www.biohonig-wenzel.de) in Blieskastel – Seelbach installiert.

 

Bei der Planung von Windvorranggebieten muss der Windkraft substanziell Raum geschaffen werden

 

Die Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau (BEG Bliesgau) begrüßt ausdrücklich den Ende 2014 verabschiedeten Masterplan 100 % Klimaschutz des Biosphärenzweckverbandes. In diesem Masterplan bekennt sich der Zweckverband und ihre politischen Vertreter mit großer Mehrheit  zu einer drastischen Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes in der Biosphäre Bliesgau. Zur Umsetzung dieses Ziels, sind im Masterplan insbesondere auch Maßnahmen wie der verstärkte Ausbau der Photovoltaik und der Ausbau der Windkraft in der Biosphärenregion vorgesehen.

Um dem mit großer Mehrheit unterstützten gesellschaftlichen Ziel des Ausstiegs aus der Kernenergie und der damit verbundenen Energiewende gerecht zu werden und andererseits die Klimaschutzziele der Biosphäre Bliesgau zu erreichen, ist es unabdingbar, einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und speziell zum Ausbau der Windenergie zu leisten. Hierbei ist bei der Festlegung von Windvorranggebieten unbedingt darauf zu achten, dass für die „Windenergie substanziell Raum geschaffen wird“. Wenn dieser Grundsatz missachtet wird, so liegt eine „Verhinderungsplanung“ vor, die die Ausweisung der Windvorranggebiete ungültig werden lässt, so dass dann Windkraft überall in der betreffenden Kommune grundsätzlich möglich wird.

„Die BEG – Bliesgau ruft alle Beteiligten zu einer sachlich geprägten, demokratischen und fairen Diskussion auf  und steht für Gespräche, sowohl mit den politischen Vertretern als auch mit Vertretern von Bürgerinitiativen zur Verfügung“, erklärt ihr Vorstandsmitglied Joachim Götz.  Die BEG - Bliesgau betont hierbei nochmals die große Bedeutung der Windenergienutzung für den Klimaschutz, den Ausstieg aus der Kernenergie und für eine unabhängige, dezentrale und preiswerte Energieversorgung der Zukunft. „Die Windkraftnutzung als Zugpferd der Erneuerbaren Energien ist hierbei unverzichtbar, da sie die effizienteste, ergiebigste und preisgünstigste Erneuerbare Energie ist“, betont abschließend Günter Walle ein weiteres Vorstandsmitglied der BEG Bliesgau.

 

Joachim Götz, Heribert Paul, Günter Walle, Vorstände

 

 

 

 

 

Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr für die erneuerbaren Energien. Nie zuvor legten die Erneuerbaren in der Stromproduktion so stark zu wie 2015.