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Aktuelles

Klimawandel erfordert zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die schweren Unwetter im Frühjahr des vergangenen Jahres und die extreme Hitzeperiode im Sommer mit Dürre und Ernteausfällen haben uns drastisch vor Augen geführt, dass wir uns mitten im Klimawandel befinden. Es ist somit für jedermann zu erkennen, dass der Klimawandel kein abstraktes Phänomen ist, das irgendwo stattfindet, sondern, dass auch wir unmittelbar betroffen sind und in Mitleidenschaft gezogen werden. „Angesichts dieser Bedrohung durch den Klimawandel, aber auch aus Umweltschutzgründen und um den Ausstieg aus der Kernenergie zu stemmen, ist es dringender denn je erforderlich die Erneuerbaren Energien forciert auszubauen. Dies gilt für Deutschland ebenso wie auch für das Saarland“, meint Joachim Götz, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau eG (BEG Bliesgau eG). Das Saarland hinkt ohnehin beim Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv hinterher und belegt beim Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch den letzten Platz unter den Flächenländern. Während bundesweit inzwischen mehr als 40 % des Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien stammen, sind es im Saarland nur ca. 15 %. Das von der Landesregierung gesteckte Ziel bis 2020 20 % des gesamten Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken, ist nicht mehr erreichbar. Und dieses Ziel kann selbstverständlich nur ein Zwischenziel sein, denn wir benötigen 100 % Erneuerbare Energien und dies nicht nur im Stromsektor, sondern auch im Mobilitätssektor und im Wärmebereich.

Windkraftanlagen in der Biosphäre Bliesgau dienen dem Klimaschutz

Die Bürger–Energiegenossenschaft Bliesgau eG (BEG Bliesgau) hatte ausdrücklich den Ende 2014 verabschiedeten Masterplan 100 % Klimaschutz des Biosphärenzweckverbandes begrüßt. In diesem Masterplan bekennen sich der Zweckverband und seine kommunalpolitischen Vertreter mit großer Mehrheit zu einer drastischen Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes in der Biosphäre Bliesgau. Zur Umsetzung dieses Zieles, sind im Masterplan Maßnahmen wie der  Ausbau der Windkraft auf eine Stromerzeugung von 100 Millionen Kilowattstunden pro Jahr vorgesehen. Mit diesen Zielen befindet sich der Biosphärenzweckverband auf der Linie der Weltklimakonferenz, die im Dezember 2015 in Paris beschlossen hatte, den Kohlendioxidausstoß massiv zu reduzieren, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5° C zu begrenzen, um somit den immer bedrohlicher werdenden Klimawandel einzudämmen.

Photovoltaikanlage in der Westpfalz in Betrieb genommen

Die Raiffeisen Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau eG hat Anfang Mai 2017 ihre 5. Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 30 kWp in Schmitshausen in der Westpfalz in Betrieb genommen. Damit sind derzeit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt ca. 130 kWp in Betrieb, die von den Mitgliedern der Genossenschaft finanziert wurden. Die Anlage aus monokristallinen Photovoltaikmodulen wurde auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Schmitshausen errichtet. Die Photovoltaikmodule der neuesten Generation verfügen über einen hohen Wirkungsgrad und können an dem Standort pro Jahr ca. 30.000 Kilowattstunden sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Strom erzeugen. Damit werden der Umwelt pro Jahr etwa 18.000 kg Kohlendioxid erspart, die bei der Kohlestromproduktion freigesetzt würden. Darüber hinaus werden weitere Giftstoffe wie z.B. Quecksilber, Stickoxide und Schwefeldioxid vermieden, die sonst bei der Kohlestromproduktion in die Umwelt gelangen würden.

Photovoltaikanlage auf der Bio-Imkerei Wenzel in Blieskastel-Seelbach

Die Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau eG hat im April 2016 eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 29 Kilowatt auf dem Dach des neu errichteten Gebäudes der Bio-Imkerei Wenzel (www.biohonig-wenzel.de) in Blieskastel – Seelbach installiert.

Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr für die erneuerbaren Energien. Nie zuvor legten die Erneuerbaren in der Stromproduktion so stark zu wie 2015.

Lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch Ende 2014 noch bei ca. 27 %, so stieg er bis Ende 2015 auf sage und schreibe 32,5 %. Die Stromproduktion aus Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse erreichte damit einen Wert von ca. 190 Milliarden Kilowattstunden, was deutlich mehr ist als derVerbrauch aller Privathaushalte in Deutschland. Damit lag die Stromproduktion der erneuerbaren Energien auch mehr als doppelt so hoch wie die Stromproduktion aus Kernenergie (ca. 90 Milliarden kWh). Die Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld im Mai 2015 und der Wegfall der entsprechenden Strommengen wurde durch den Zuwachs der Erneuerbaren ohne Probleme weit überkompensiert.

Bei der Planung von Windvorranggebieten muss der Windkraft substanziell Raum geschaffen werden

Die Bürger – Energiegenossenschaft Bliesgau (BEG Bliesgau) begrüßt ausdrücklich den Ende 2014 verabschiedeten Masterplan 100 % Klimaschutz des Biosphärenzweckverbandes. In diesem Masterplan bekennt sich der Zweckverband und ihre politischen Vertreter mit großer Mehrheit  zu einer drastischen Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes in der Biosphäre Bliesgau. Zur Umsetzung dieses Ziels, sind im Masterplan insbesondere auch Maßnahmen wie der verstärkte Ausbau der Photovoltaik und der Ausbau der Windkraft in der Biosphärenregion vorgesehen.