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Verkehrswende und alternative Antriebe für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität der Zukunft

 

1. Einleitung

 

Klimapolitisch liegt gerade im Verkehrssektor einiges im Argen. Während im Stromsektor in den vergangenen Jahren durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere durch die Windenergie, die Photovoltaik und die Biomassenutzung (z.B. Biogasanlagen) der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid erheblich (Größenordnung: 140 Millionen Tonnen) gesenkt werden konnte, sind die Kohlendioxidemissionen im Mobilitätssektor sogar gegenüber 1990 gestiegen. Dies liegt vor allem daran, dass es nicht gelungen ist, den öffentlichen Nahverkehr signifikant auszubauen und andererseits der Individualverkehr erheblich zugenommen hat, wobei auch die Fahrzeuge, gerade in den vergangenen Jahren, immer größer und leistungsstärker geworden sind (SUV).

Um auch im Verkehrssektor die Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren, was zur Erreichung der Klimaschutzziele der Weltklimakonferenz von Paris 2015 dringend notwendig ist und darüber hinaus auch gesundheitsschädliche Abgase wie Stickoxide und Feinstaub zu reduzieren, ist eine beschleunigte Einführung der Elektromobilität zwingend erforderlich. Hierbei sollte der Ausbau zweigleisig erfolgen und zwar sollte einerseits die Elektromobilität basierend auf der Speicherung elektrischer Energie in Batterien (batterieelektrische Fahrzeuge) und zum anderen die Elektromobilität auf der Basis von Brennstoffzellenfahrzeugen, bei denen der im Fahrzeug gespeicherte Wasserstoff in Brennstoffzellen in Strom zum Antrieb mit Elektromotoren umgewandelt wird, vorangetrieben werden.

Neben dem Ausbau der Elektromobilität, ist es auch erforderlich, den öffentlichen Personennahverkehr erheblich zu fördern. Jedoch muss auch hier die Elektromobilität in Form von Elektrobussen und Brennstoffzellenbussen Einzug halten und zügig ausgebaut werden.

 

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